Servos & Zubehör

Servos & Zubehör

Modellbau-Servos werden mittlerweile in einer völlig unüberschaubaren Vielfalt angeboten. Leider sind die meisten Typen für den Flugmodellbau optimiert - und das heißt für möglichst hohe Stellgeschwindigkeiten, oft ohne Rücksicht auf den Stromverbrauch.

Im Funktionsmodellbau brauchen wir keine hohen Stellgeschwindigkeiten. Im Gegenteil: Der hohe Stromverbrauch von Digital-Highspeed Servos hat schon so manche Truck-Elektronik völlig durcheinander gebracht.

Wir haben deshalb einmal ein Sortiment aus bewährten Servos für die traditionelle Versorgung über den Empfänger sowie aus einigen Hochvolt-Servos zusammengestellt. Die modernenHochvolt-Typen für 7,2 werden nicht mehr vom Empfänger (und damit über das BEC, also den Empfänger-Stromkreis), sondern direkt vom Fahrakku mit Strom versorgt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Empfänger-Stromversorgung wird entlastet, zusätzliche Power-BEC sind bei 7.2V Fahrakku nicht mehr notwendig.

Mit dem Opto-HV Adapter können diese Hochvolt-Typen einfach am Fahrakku angeschlossen werden. Der Adapter trennt den Empfänger-Stromkreis vom Servo-Fahrakku-Stromkreis und verhindert so Störungen durch Masseschleifen. Unbedingt empfehlenswert!


Als Lenkservo empfehlen wir für ein normales Modell in der Größe 1:14 bis 1:16 das HS-645 und für 2s Lipo oder 6 NiMH das HS-646.

Mit dem Servonaut BEC+, dem universellen Servo-Trimmer TRIM und der Servonaut CARD erweitern wir das Angebot rund um Servos und Servo-Stromversorgungen. Das BEC+ kann sowohl alleine, als auch in Kombination mit einer vorhandenen Empfängerstromversorgung (üblicherweise aus einem Fahrtregler) verwendet werden.

Noch ein wichtiger Tipp: Wenn ein Servo zu schwach erscheint, muß nicht gleich immer ein stärkeres Servo her. Bitte erst einmal die Anlenkung überdenken! Wer am Sender die Servowege reduziert, verschenkt letztlich Drehmoment und sollte lieber die Anlenkung weiter innen am Servohorn anbringen, ggf. vielleicht auch einmal ein zusätzliches Loch bohren.  Es gilt immer noch die alte Regel: Erst die mechanische Anlenkung sorgfältig optimieren, dann nur die Feineinstellung am Sender vornehmen. Ach übrigens: Auch beim Vorbild kann niemand mehr lenken, wenn die Räder bis zur Achse im Schlamm stecken...